Germany – Water tanks – Lieferung eines Hochbehälters aus PE_HD 300m³
🇩🇪Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge·Germany
Full Description
Ziel der Maßnahme ist der Neubau eines Trinkwasserhochbehälters in Eibenstock / OT Sosa und dessen Integration in das bestehende TW-Netz des Zweckverbandes Wasserwerke Westerzgebirge. Der Hochbehälter soll als Röhrenbehälter DN 3000 mit 3 Stück Wasserkammern je 100 m³ und vorgesetztem Bedienhaus ausgeführt werden. Die Kunststoff-Fertigteillösung erhielt den Vorzug gegenüber der konventionellen Bauweise aus Stahlbeton. Die Errichtung des HB soll auf dem Flurstück 305/7 (Gemarkung Sosa) erfolgen, das bedeutet in ca. 500 m Luftlinie nordwestlich des bestehenden Hochbehälters Bechstein nahe der S 274 (Schwarzenberger Straße). Die bevorzugte, durch den Bauherrn gewünschte Ausführung, ist ein PEHD-Röhrenspeicher: - Ausführung in DN 3000, - Bedienhaus vorgesetzt und quer zu den Wasserkammern angeordnet, - Die Wasserkammern werden jeweils (3x) in Röhrenform DN 3000 ausgeführt. - gewählte Abmessungen je Wasserkammer: Länge= 16,0 m i. L. - Das Bedienhaus ist den Wasserkammern vorgesetzt (T-Form mit 3 Abgängen) und ebenfalls als Röhre DN 3000 ausgeführt (gewählte Abmessung: Länge= 13,0 m i. L.). Die Gesamtkonstruktion wird werkseitig (mehrteilig) vorgefertigt und mittels Schwertransport auf die Baustelle angeliefert. Die Leistung beschränkt sich hierbei auf das Abladen sowie die Verlege- und Montagearbeiten vor Ort (Verbindung der Einzelteile wie o.g.). Die schweißtechnische Verbindung der Einzelteile erfolgt durch Fachpersonal des Behälterherstellers. Die Ausführung erfolgt als doppelwandiger Systembehälter (3x 100 m³) nach DVGW W 300-6 mit vorgesetzter Armaturenkammer um 90° gedreht zu den parallel verlaufenden Wasserkammern. Die Röhren DN 3000 bestehen aus Profilwickelrohren nach DIN 16961 und DIN EN 13476, profilverstärkt mit durchgehend doppelwandigem Wandaufbau, aus PE-HD, Farbe außen schwarz, innere Grundwand durchgehend blau aus trinkwassergeeignetem Material mit Prüfzeugnis gemäß KTW-Leitlinie und DVGW-Arbeitsblatt W 270. Die Röhrenenden der Wasserkammern sind rund ausgeformt und werden werkseitig wasserdicht mit dem Hauptrohr verschweißt. Die Armaturenkammer besteht ebenfalls aus doppelwandigem Profilrohr DN 3000, mit Trennwänden (2 x doppelwandige, verstärkte Ausführung) zu den abzweigenden Wasserkammern. Für das Bedienhaus ist eine Druckerhöhungsanlage vorgesehen, die durch den AG bereitgestellt wird und durch den Lieferanten einzubauen ist. Der Zugang Bedienhaus erfolgt über eine PE - Zarge 1000 x 2000 mm mit Umhausung. Sämtliche Wanddurchführungen von und zu den Wasserkammern bzw. dem Erdreich werden ebenfalls werkseitig vorbereitet. Der Zugang zu den Wasserkammern erfolgt jeweils mittels Drucktür. Zur Gewährleistung einer ausreichend guten Durchströmung werden die Zulaufleitungen der Wasserkammer bis zur Hälfte der Wasserkammer geführt. Im Bedienhaus erfolgt die Ausführung der Lauffläche gemäß Zugangsniveau mittels Lichtgitterrost. Der Freiraum unterhalb der Roste wird vorrangig für die Leitungsverlegungen genutzt.